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Aktuelles 2012 Neues aus der Giftküche der FARC:Kurzmeldung Wie EL ESPECTADOR online meldet, hat die FARC bekannt gegeben, sie sei zur Freilassung der französichen Journalisten nur bereit, wenn die Regierung einwillige, eine Diskussion darüber zu führen, welche Rolle die Medien in einem bewaffneten Konflikt zu spielen hätten. Vizepräsident Garzón hat dies abgelehnt. Kurzmeldung Nach Meldungen mehrerer kolumbianischer Medien hat die FARC mitgeteilt, der französische Journalist Langlois befinde sich in ihrer Gewalt und sei verwundet. Er habe bei seiner Gefangennahme eine Militäruniform getragen. Kurzmeldung: Streitkräfte bestätigen vier Gefallene Nachdem ursprünglich von 15 gefallenen Soldaten die Rede war, die in einen Hinterhalt der FARC gerieten, hat das Kommando des Heeres in Bogotá Meldungen der Truppe aus dem Departement Caquetá bestätigt, wonach von momentan vier Gefallenen und sechs Vermissten berichtet wird. Unter Letzteren befindet sich auch der Journalist Romeo Langlois von National Geographic und französischer Staatsbürger. Weitere vier verwundete Soldaten wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus in der Stadt Florencia gebracht. Die Soldaten befanden sich im Einsatz gegen die Drogenwirtschaft, bei dem zuvor fünf Verarbeitungslabors zerstört wurden. EL ESPECTADOR online, 29.04.2012 Kurzmeldung Nach einer Mitteilung des Magazins EL ESPECTADOR (online) vom 20.04.2012 hat die Staatsanwaltschaft gegen den Gouverneur des Departements Cundinamarca, Alvaro Cruz und seinen Vorgänger Pablo Ardila eingeleitet, nachdem der Verdacht aufkam, dass beide in ihren Wahlkämpfen Unterstützung durch die FARC erhalten haben sollen. Kurzmeldung Wie die kolumbianischen Medien berichten, wurden am 2.April 2012 die 10 von der FARC gefangen gehaltenen Polizisten und Soldaten freigelassen. Einige von ihnen befanden sich 14 Jahre in Gefangenschaft. Die Freilassung hatte sich um mehrere Stunden verzögert, weil die Hubschrauber des Roten Kreuzes wegen schlechten Wetters nicht planmäßig aus Brasilien abfliegen konnten. Kurzmeldung Beim Bombardement eines Camps der FARC hat das kolumbianische Militär 37 Guerrilleros getötet, darunter 8 Kindersoldaten. Der Angriff fand in der Gemeinde Arauquita (Departement Arauca) statt. (Meldung nach EL TIEMPO vom 28.03.2012) Kurzmeldung Nachdem die FARC als neuen Termin für die Freilassung der von ihr festgehaltenen Polizisten und Soldaten den 2. April 2012 bekannt gegeben hat, verkündete das kolumbianische Verteidigungsminsterium eine Unterbrechung aller militärischen Operationen im Departement Meta, wo die Freilassung stattfinden soll, vom 01.02. 18:00 Uhr bis zum 03.02. 6:00 Uhr. Dies berichten die kolumbianischen Medien. Kurzmeldung Das Magazin EL ESPECTADOR meldet am 24.03.2012 online, dass sich die für den 26.03.2012 angekündigte Freilassung von 10 gefangen gehaltenen Polizisten und Soldaten durch die FARC verzögern wird. Dies teilte die frühere Senatorin Piedad Córdoba mit, die als Vermittlerin arbeitet. Nach Córdobas Angaben kann der 30.03.2012, der als neuer Termin genannt worden war, nicht bestätigt werden. Kurzmeldung Das Magazin EL ESPECTADOR berichtete am 21.03.2012 online, dass Verteidigungsminister Pinzón bekanntgegeben habe, im Departement Arauca habe das Militär bei einer Operation gegen die FARC 33 Guerrilleros getötet. Bei der Operation handelte es sich um einen Gegenschlag, der auf einen Angriff der FARC in der vergangenen Woche erfolgte, bei dem 11 Soldaten getötet wurden. Kurzmeldung Am 17.03.2012 geriet eine Armeeeinheit nahe der Ortschaft Tres Cruces (Departement Arauca) in einen Hinterhalt der FARC. Es kamen 11 Soldaten ums Leben. Die Armeeführung wird von Angehörigen der Getöteten kritisiert (Wochenmagazin SEMANA), sie habe die erst seit kurzer Zeit in die Streitkräfte eingetretenen Soldaten unvorbereitet in einer der umkämpftesten Zonen des Landes eingesetzt. Kurzmeldung Mehrere kolumbianische Zeitungen berichten am 20.03.2012, dass die FARC für die von ihr angekündigte Freilassung von 10 gefangenen Polizisten und Soldaten eine zuvor nicht erwähnte Bedingung genannt hat: Die FARC fordert, dass Vertreterinnen der Organisation "Frauen für den Weltfrieden" den in Gefängnissen einsitzenden FARC-Mitgliedern "soziale Besuche" abstatten dürfen. Kurzmeldung Am 26.02.2012 gab die Führung der FARC bekannt, künftig werde diese Gruppierung auf die Entführung von Zivilpersonen verzichten. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass in Kürze 10 gefangene Soldaten und Polizisten freigelassen würden. Analysten werten diese Maßnahmen als Zeichen an die Regierung, bereit zu Verhandlungen zu sein. Allerdings wurden auch Zweifel geäußert, ob der Verzicht auf Entführungen von allen Einheiten der FARC auch praktiziert werden wird. Die 8 Jahre von der FARC gefangen gehaltene Ingrid Betancourt begrüßte die Ankündigung, sagte jedoch, sie habe oft erlebt, dass regionale Kommandanten der FARC eigene Entscheidungen träfen, die nicht immer mit denen der obersten Führung in Einklang stehen. Kurzmeldung Die FARC hat per Internet jegliche Verantwortung und Beteiligung an den Bombenattentaten in Tumaco und Villa Rica bestritten. In einer Stellungnahme heißt es, diese Angriffe seien Gemeinschaftsaktionen der Streitkräfte mit kriminellen Banden gewesen. Kurzmeldung Alle kolumbianischen Medien berichten von zwei Bombenanschlägen der FARC in der Stadt Tumaco (Dept. Narino) und der Gemeinde Villa Rica (Dept. Cauca). Dabei sollen insgesamt 17 Menschen ums Leben gekommen sein. © 2002 FARC.de by Thomas Künzel, Ulrich Künzel, Reiner Bruchmann |
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